Sonntag, 20. März 2016

Sabrina Ghayour - Persiana - 100 Rezepte aus den Küchen des Orients

Heute gibt es mal wieder eine Kochbuchvorstellung. Diesmal Persiana aus dem Hölker Verlag - ein Buch, das auf der Frankfurter Buchmesse 2015 am Stand von Coppenrath direkt ins Auge gestochen ist.

Und hier habe ich euch gleich ein paar erste Eindrücke vom Buch mit den Rezepten, die wir nachgekocht haben als bewegtes Bild zusammengestellt.


Das Kochbuch macht zunächst durch seine hochwertige Optik auf sich aufmerksam. Sowohl Aussehen (diese Farben...wunderschön) als auch Haptik sind hervorragend. Für mich als Buchstreichlerin ein wahrer Leckerbissen. Die inneren Werte - also die Rezepte, Beschreibungen und Fotos machen eindeutig Lust darauf, die bunten, vielfältigen Gerichte von Sabrina Ghayour nachzukochen. Und so waren wir (ja, der Co-Autor ist auch involviert und durfte sogar mitkochen) dieses Mal sehr fleißig und haben Rezepte ausgesucht, eingekauft (bei den Gewürzen war das eine kleine Herausforderung) und gekocht. Dabei herausgekommen sind sehr leckere Gerichte und massenhaft Fotos. 

Persiana ist unterteilt in die Kapitel Mezze & kleine Gerichte, Brot, Reis & Getreide, Suppen & Schmorgerichte, Gebraten, gebacken & gegrillt, Gemüse & Salate, Desserts & Süßes. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei. Und der Gaumen wird durch ungewohnte Gewürze und Kräuter gekitzelt. 

So, dann wollen wir euch mal entführen in die Küche des Orients...und beginnen natürlich mit etwas einfachem aus dem Kapitel Mezze & kleine Gerichte: Safawiden-Teigtaschen


Diese Teigtaschen mit Hackfleischfüllung waren ein geeigneter Einstieg. Die benötigten Gewürze hatten wir alle zu Hause, ansonsten war alles leicht zu finden - mit einer kleinen Ausnahme: Bei den Rosenblütenblättern mussten wir passen. Mittlerweile haben wir diese aber auch in einem Gewürzladen gefunden.


Die Zubereitung der Blätterteigtaschen war sehr einfach - nur das quadratische Zuschneiden der frischen Blätterteigplatten erwies sich als etwas schwierig. Der nächste Versuch wird definitiv mit gefrorenen Teigplatten stattfinden. Auch ohne die Rosenblütenblätter waren die Safawiden-Teigtaschen sehr lecker und ausreichend als Abendessen. Aber sie sind natürlich ebenfalls sehr gut geeignet als Snacks, wenn Gäste zu Besuch kommen. Egal ob kalt oder noch einmal im Backofen aufgewärmt sind sie sehr zu empfehlen. Demnächst möchten wir dieses Rezept noch einmal mit der fehlenden Zutat testen und sind gespannt, ob es einen großen Unterschied macht. Das ist interessant zu wissen, denn die Rosenblütenblätter sind nicht gerade günstig. 

Als nächstes haben wir uns dem Kapitel Gebraten, gebacken & gegrillt zugewendet und uns für das Safran-Zitronen-Hähnchen (Joojeh Kabab) entschieden. 


Da das Fleisch mindestens eine Stunde in der Marinade durchziehen muss, sollte man früh genug damit anfangen - gerne auch am Vorabend. Auch hier waren die Gewürze und Zutaten leicht erhältlich. Safran und Kurkuma sind ohnehin Teil unseres Gewürzbestandes. 


Die Zubereitung ist denkbar einfach, das Einzige, was fehlte, war eine genauere Temperaturangabe für den Backofen. Sofern vorhanden, sollte man den Grill einschalten. Bei uns war der Ofen auf etwa 180-200° eingestellt + Grill (den wir zunächst leider vergessen hatten).  Ein kleiner Fehler ist uns bei der Zubereitung unterlaufen: Es war offensichtlich zu viel Marinade auf dem Backblech. Merke fürs nächste Mal: Besser abtropfen lassen beim Umschichten mit dem Schaumlöffel.



Das Hähnchen war zart und unheimlich lecker, es fehlte jedoch ein wenig Würze, ein bisschen Pfeffer wäre sicherlich gut. Es schmeckt (natürlich) säuerlich und hat eine schöne, gelbe Farbe. Dazu gab es bei uns Basmati Reis. Noch ein kleiner Hinweis: Reste können am nächsten Tag noch gut gegessen werden, am dritten Tag aber ist das Fleisch doch sehr sauer. 

Als krönenden Abschluss haben wir ein Menü aus drei Rezepten zusammengestellt:



- Joghurt mit Gurke, Knoblauch und Dill (Cacik), Mezze & kleine Gerichte
- Tomatenbulgur (Bulgur Pilavi), Brot, Reis & Getreide und
- Fleisch-Kartoffel-Küchlein (Kotlet), ebenfalls aus Mezze & kleine Gerichte

Begonnen haben wir mit dem Joghurt, der einfach und sehr schnell zubereitet ist. Er kann auch vorab vorbereitet und kalt gestellt werden.


Die wenigen Zutaten werden geschnibbelt und mit dem Joghurt verrührt und schon ist es fertig. Und super lecker - allerdings sollte man es nicht vor irgendwelchen Terminen essen.

Als nächstes standen die Fleischküchlein auf dem Plan. Sie benötigen etwas mehr Zeit, insgesamt lässt sich aber alles gut koordinieren. Es empfiehlt sich, die Kartoffeln schon einige Zeit vorher zu kochen, da sie abgekühlt sein sollen. Die Vorbereitung an sich ist simpel.


Geschmacklich ungewohnte Zutaten sind hier wohl hauptsächlich der Koriander und der Zimt. Der Koriander ist gewöhnungsbedürftig und doch etwas zu dominant. Beim nächsten Mal gibt es eher mehr Zimt und ganz wenig Koriander. 

Nach dem Schnibbeln, Zusammenmischen und Panieren werden die Fleischküchlein portionsweise gebraten und dürfen sich im Anschluss im Ofen sonnen. Zu zweit läuft die Vorbereitung und das Kochen optimal, da einer am Herd stehen kann, während der andere vorbereitet.

Das Tomatenbulgur ist im Nu zubereitet und kann während die Fleischküchlein braten vorbereitet und gekocht werden. Zutaten werden nicht viele benötigt:


Nach dem Anschwitzen der Zwiebeln werden die Paprikawürfel ebenfalls mitgebraten, anschließend kommen Bulgur, Tomatenmark und Gemüsebrühe dazu. Das Ganze köcheln lassen und fertig. Und es schmeckt bombig lecker! Mittlerweile haben wir es noch einmal gekocht, allerdings mit Möhren anstatt Paprika. Schmeckt auch sicher mit anderem Gemüse. 



Unser Menü war ein Traum. Die Zeit, die wir uns dafür genommen haben, hat sich gelohnt. Außerdem war es sehr schön, gemeinsam zu kochen. Wir haben unser orientalisches Festessen an zwei Tagen genossen. 


Fazit: Alle getesteten Rezepte waren sehr einfach nachzukochen, verständlich erklärt und voll alltagstauglich. 

Die kleine Anekdoten und Anmerkungen von Sabrina Ghayour sind sehr interessant zu lesen. Die Gestaltung des Buches und die Beschreibung der Rezepte begeistern. Die Fotos im Buch erinnern an Aufnahmen von Foodbloggern und sind ansprechend, lebendig gestaltet. 

Deshalb vergeben wir für Persiana guten Gewissens 5 Lese(koch)lämpchen. 


Weitere Informationen zum Buch findet ihr auf der Internetseite von Hölker/Coppenrath. Und bestellbar ist es natürlich in der Buchhandlung eures Vertrauens. :-)

Es hat Spaß gemacht, sich intensiv mit der orientalischen Küche zu beschäftigen. Auch in Zukunft werden wir immer wieder gerne darauf zurückgreifen. Dieses Bild sagt wohl alles:


Vielen herzlichen Dank für eure Geduld und euer Durchhaltevermögen beim Lesen dieses Buchtipps. Und natürlich bedanken wir uns auch beim Hölker Verlag und bei Coppenrath für das wunderschöne Rezensionsexemplar, das einen Ehrenplatz im Regal erhalten wird. 

Puh, das war jetzt mal wieder sehr ausführlich. Rund 90 Bilder zum Sichten und Bearbeiten, Text schreiben... Und schwupps ist der Sonntag fast vorbei...

Nichts desto Trotz wünschen wir euch noch einen schönen, ruhigen Sonntag. Vielleicht kocht ihr ja auch gleich etwas Leckeres. Was gibt es denn bei euch?

Deborah & Dirk


Sonntag, 13. März 2016

Laura Drewry - Was das Herz dir sagt

Es ist toll, in einem Lesekreis zu sein. Denn so lerne ich Bücher von Autoren kennen, von denen ich noch nie gehört habe. Und bei diesem Buch hat es sich wirklich gelohnt. Gestern angefangen, heute morgen zu Ende gelesen. Ihr könnt euch also bestimmt schon denken, wie meine Beurteilung ausfallen wird...



Darum geht es:


Jayne Morgan erbt die Buchhandlung und die darüber befindliche Wohnung ihrer Großmutter Tilly, die sie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Als sie die Buchhandlung betritt, ist sie geschockt. Zum Glück ist ihr alter Freund Nick an ihrer Seite - obwohl sie sich seit einem Streit einige Jahre zuvor ebenfalls nicht mehr gesehen hatten. Die Buchhandlung und die Wohnung sind bis obenhin mit unnützem Kram zugerümpelt, weit und breit ist jedoch kein einziges Buch mehr zu finden. Zu allem Überfluss hat die Bauaufsicht eine Inspektion angekündigt. Jayne ist verzweifelt, denn sie hat ihren Job und ihre Wohnung aufgegeben und steht nun in einer riesigen Müllhalde. Doch Nick lässt sie nicht hängen - obwohl er keine Ahnung von Jaynes wirklichen Gefühlen hat.




Meine Bewertung:

"Was das Herz dir sagt" ist mitreißend, romantisch, lustig und einfach schön zu lesen. Jayne und Nick sind das perfekte Paar - obwohl sie nur Freunde sind. Das berühmte Harry-und-Sally-Problem: Eine Freundschaft, die schon seit 25 Jahren besteht, bei der aber mindestens einer/eine von beiden in die andere/den anderen verliebt ist. Anhand des Titels und des Klappentextes kann man das Ende natürlich zu 99,9% erahnen - aber der Weg ist das Ziel und die Geschichte dazwischen mehr als lesenswert.


Jayne ist süß, lieb und wurde oft verletzt. Sie hat meine Sympathie aber auch aus ganz anderem Grund gewonnen: Sie ist ein absoluter 80er-Jahre Fan. Was bei ihrem Alter schon etwas verwunderlich ist (sie ist gerade mal 30) - aber hey, in meiner Jugendzeit gab es einfach die schönsten Filme und die beste Musik. :-) Ich kann es verstehen, dass sie Filme wie "Pretty in Pink" und "Ist sie nicht wunderbar" liebt. Vor allen Dingen, weil sie wunderbar zu ihrer Situation passen - es geht in allen um beste Freunde und Liebe. Solltet ihr sie nicht kennen, anschauen bitte (auch wenn die Klamotten und Frisuren zugegebenermaßen schon teilweise gruselig sind). Zu jedem Kapitel im Buch gibt es ein passendes Zitat aus einem 80er-Jahre Film. Wie zum Beispiel dieses hier:


This is an incredibly romantic moment,

and you 're ruining it for me!
Duckie Dale, Pretty in Pink

Duckie Dale, einer meiner Film-Lieblinge. Also an Andies Stelle hätte ich mich für Duckie entschieden, nicht für Blane. Aber das ist eine andere Geschichte. Deshalb: Zurück zu Jayne und Nick.


Nick ist ein absoluter Traummann...und irgendwie ein Vollidiot. Ständig ist er für Jayne da, nimmt sie in den Arm, hilft ihr, wo er kann, tröstet sie, lacht mit ihr, vermisst sie, wenn sie nicht da ist, und fühlt sich einfach gut an ihrer Seite. Warum das so ist, kapiert er aber nicht. Zumindest gesteht er es sich ziemlich lange nicht ein. Aber dann...


Das müsst ihr selbst lesen. Sonst macht es ja keinen Spaß. Und ganz nebenbei geht es ja schließlich auch noch um eine Buchhandlung, die renoviert und neu eröffnet werden soll. Genau das richtige Thema für uns Büchersuchtis, oder? Was es mit dem Löwenzahn auf sich hat, erfahrt ihr ebenfalls im Buch - leider habe ich jetzt noch keine Blüten gefunden, deshalb mussten fürs Buch andere Blümchen herhalten. Aber ein paar schöne Pustenblumen- und Butterblumen-Bilder habe ich noch. 




Mein Fazit:

Diesmal sehr einfach und ohne Zweifel: Es gibt volle 5 Lämpchen von mir. Laura Drewrys Buch war für mich Lesevergnügen pur und ich freue mich sehr auf weitere Bücher der Autorin.





Weitere Infos zum Buch findet ihr auf der Internetseite von Lyx. Und wie ich dort gesehen habe, erscheint im September das nächste Buch der Autorin: "Für dich schlägt mein Herz". Wie toll, das ist ja eine Reihe. In diesem Buch wird es um Regan Burke gehen, eine neue Freundin von Jayne. Ich hoffe auf ein Wiederlesen mit Jayne und Nick.


Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche und schicke euch viel Frühling und Sonne rüber!


Deborah





Samstag, 12. März 2016

Kate Riordan - Im Spiegel ferner Tage

Ich habe längere Zeit kein Buch mehr mit Bezug zur Vergangenheit gelesen. Der Klappentext (und auch wieder einmal das Cover...ich geb's ja zu...) von "Im Spiegel ferner Tage" hat mich aber sehr neugierig gemacht.



Darum geht es:

Die Geschichte beginnt in London im Jahr 1932. Alice ist 21 Jahre alt, unverheiratet und lebt bei ihren Eltern. Sie arbeitet als Bürokraft, um den Haushalt mit zu unterstützen. Auf der Arbeit lernt sie James kennen, einen verheirateten Mann, zu dem sie sich hingezogen fühlt und der ihr verspricht, seine Frau zu verlassen. Als Alice schwanger wird, sind ihre Eltern schockiert und beschließen, sie auf ein Gut in Gloucestershire zu schicken. Sie soll dort die Zeit der Schwangerschaft und der Geburt verbringen - und anschließend soll das Kind weggegeben werden. 

Alice ist verzweifelt und unglücklich. Auf Fiercombe Manor, einem alten Gut in einem Tal, verbringt sie die meiste Zeit alleine mit Edith Jelphs, der Haushälterin und früheren Freundin ihrer Mutter, und Ruck, dem Gärtner. Bald schon stößt sie auf ein streng gehütetes Geheimnis, das den Ort umgibt. Nach und nach erfährt sie durch ein Tagebuch mehr über das Leben der ehemaligen Gutsherrin Elizabeth Stanton, das eng mit ihrem eigenen verwoben zu sein scheint, und einen dramatischen Verlauf genommen hat. 

Meine Bewertung:

Zunächst habe ich mich schwer getan und kam nicht so recht rein in die Geschichte. Aber nach rund 100 Seiten war ich mir sicher, dass ich ihr eine Chance geben und sie weiterlesen sollte. Eine sehr gute Entscheidung, die ich bis zur letzten Seite nicht mehr bereut habe.

"Im Spiegel ferner Tage" erzählt eigentlich zwei Geschichten parallel. Die von Alice im Jahr 1936 und von Elizabeth in den Jahren um 1898. Die Kapitel sind deshalb aufgeteilt und erzählen jeweils in der Gegenwart von den Erlebnissen beider Frauen. Wobei Alice selbst erzählt und von Elizabeth erzählt wird. Die Schnittpunkte sind Tagebucheinträge von Elizabeth, aus denen sich Alice die damaligen Geschehnisse wie ein Puzzle zusammensetzt. Außerdem hat Alice ständig das Gefühl, ein Echo der Vergangenheit in Fiercomb wahrzunehmen - an Geister glaubt sie aber nicht.

Ich war mir zunächst nicht ganz schlüssig, wo die Reise hingehen würde. Zeitweise hatte ich das Gefühl, das Buch würde doch noch in eine Geister-Geschichte übergehen. Darum kam ich am Anfang nicht so recht weiter. Dann aber haben mich Alice und Elizabeth eingefangen. Insbesondere die Ereignisse rund um Elizabeths Ehe mit ihrem schwer einzuschätzenden Ehemann Edward fand ich spannend und sehr emotional. Alice wurde mir auch schnell sympathisch und ich litt mit ihr, der jungen Frau, die das Pech hatte, in einer Zeit zu leben, in der ungewollte Schwangerschaften und uneheliche Kinder auch in Europa noch ein ganz großer Makel waren. Es ist kaum zu glauben, dass das noch längst keine 100 Jahre her ist.  

Die Ereignisse rund um Fiercombe Manor und Stanton House zur Jahrhundertwende sind dramatisch und spannend zugleich. Elizabeth, eine junge, schöne Frau, ist ihrem eifersüchtigen Mann und dessen Entscheidungen komplett ausgeliefert. Sie hat keine Möglichkeit, sich ihm zu entziehen, und steht unter enormen Druck, ihm einen Erben zu schenken. Ihre Angst um ihre kleine Tochter Isabel und sich selbst bestimmen ihr Leben. 

Es fällt mir etwas schwer, das Buch einzusortieren. Ist es eine Liebesgeschichte mit historischem Touch, ein Drama...? Was auch immer: Es hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte an sich, die Sprache und der Schreibstil. Sehr schön gelöst empfand ich die unterschiedlichen Erzählebenen/Erzählformen. Die Erzählung gerät dadurch nicht aus dem Fluss. 

Mein Fazit:

Eine sehr schöne Geschichte über zwei liebenswerte Frauen, denen das Schicksal, oder besser ihr Umfeld, übel mitspielt. Jede von ihnen geht ihren Weg, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Mehr möchte ich nun nicht mehr verraten, es soll ja schließlich spannend bleiben. 

Sowohl Alice als auch Elizabeth fand ich sehr überzeugend dargestellt und sie haben mich berührt. Deshalb vergebe ich für "Im Spiegel ferner Tage" 4 stark leuchtende Lämpchen und eine Leseempfehlung. 



Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin findet ihr wie immer auf der Internetseite des Verlages. Erhältlich ist es natürlich auch bei der Buchhandlung eures Vertrauens.

Ich bedanke mich herzlich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Falls ihr das Buch auch gelesen habt: Wie gefiel es euch? Ich bin gespannt auf euer Feedback.

Ein schönes Wochenende!

Deborah

Ps: Ich musste euch einfach dieses super-tolle, selbstgemachte Lesezeichen zeigen, das ich geschenkt bekommen habe. Bin ganz vernarrt in meine süße, platte Ratte. Vielen Dank an die liebe Michi. :-)

Sonntag, 6. März 2016

Pippa Wright - Das Schwagermonster

Das Tiger-Karnickel hatte es mir angetan und die Story klang lustig. Also direkt lesen.




Darum geht es:


Kate hat Hals über Kopf London und ihren Ehemann Matt verlassen. Ihren Job hat sie schon einige Monate zuvor verloren. Also kehrt sie nach Hause – ins beschauliche Lyme Regis – zurück und zieht in den Bungalow ihrer verstorbenen Großmutter. Sie und ihr Welpe Minni fühlen sich dort ganz wohl, bis ihre Schwester Prue die Idee hat, ihren zukünftigen Mann Ben ebenfalls dort unterzubringen. Ben ist unordentlich und auch ansonsten eine ziemliche Katastrophe. Und schon hat Kate ein neues Projekt: Prues fast-Ehemann zu erziehen – quasi als Hochzeitsgeschenk für die kleine Schwester. Gleichzeitig machen sich Kates Eltern und ihre Schwester eher Sorgen über Kates Zukunft...




Meine Bewertung:


Das Buch war anders als erwartet, aber dennoch sehr schön. Erwartet hatte ich ein lustiges Buch, bekommen habe ich eine unterhaltsame Geschichte mit leisen Untertönen.


Man erfährt nach und nach viel über Kates früheres Leben, ihre Beziehung zu Matt und warum sie letztendlich scheiterte. Erzählt werden diese Teile der Geschichte in eingeschobenen Rückblenden über Kates Jugend und ihre Zeit in London. Bald wird klar, dass Kate vielleicht eher etwas an sich selbst ändern sollte, anstatt an anderen. Es wird Zeit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, anstatt wieder und wieder wegzurennen. Aber der angehende Schwager ist trotzdem eine Katastrophe. Irgendwie kann ich Kate auch ein bisschen verstehen...



Mein Fazit:

Nichts besonders Tiefgehendes aber gute, solide Unterhaltung mit einigen sehr lustigen Szenen aber auch Dramen. Genau richtig für ein verregnetes Wochenende, Urlaub, Feierabend... Für „Das Schwagermonster“ gibt es deshalb von mir 4 Lämpchen.



Weitere Infos zum Buch/Leseprobe findet ihr direkt auf der Internetseite von Blanvalet oder beim Buchhändler eures Vertrauens. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!



Schönen Sonntag!

Deborah