Montag, 29. Februar 2016

JdTB16 - Mein dritter Buchkauf: Dani Atkins - Die Nacht schreib uns neu

Dieses Buch landete direkt auf der Wunschliste, da mir "Die Achse meiner Welt" so gut gefiel. Es blieb nicht lange auf der Wunschliste, sondern wurde direkt bei der Buchhandlung meines Vertrauens - der Buchhandlung LesArt in Lohmar - gekauft. Und hier ist es nun:


Darum geht es (Klappentext):

Hör auf dein Herz, 
denn es hat schon geschlagen,
bevor du denken konntest.

Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten ihre Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter dem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben veränderte. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn bat, ihre gemeinsame Hochzeit zu verschieben. Und daran, wie anders ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie in jener Nacht nicht auf ihr Herz gehört hätte.

Warum ich es gekauft habe?

Wie oben schon erwähnt, ich habe "Die Achse meiner Welt" geliebt. Ein wunderschönes, trauriges Buch. Nun bin ich gespannt auf dieses zweite Buch, das vom Thema her sehr ähnlich klingt. Wieder spielt ein Unfall eine Rolle, eine Narbe, ein mögliches anderes Leben. Ich bin gespannt, ob mich Dani Atkins auch mit diesem Buch wieder packt und überrascht. Bewertung gibt es natürlich dann, wenn ich es gelesen habe (was allerdings noch etwas dauern kann...).

Deborah


JdTB16 - mein zweites Buch: Susanna Ernst - Immer wenn es Sterne regnet

Letztes Wochenende war ich unterwegs in meiner Heimat. Deshalb bin ich nicht zum Schreiben von Buchbewertungen gekommen. Wenigstens will ich euch dann jetzt noch ganz schnell im Februar zwei Taschenbuchkäufe zeigen. Zwei wunderschöne Bücher - wovon ich eines schon lange gelesen habe (als ebook...und gekauft habe ich es eigentlich auch schon Ende Januar...). Nämlich dieses hier:



Der Klappentext:

Von der Magie der wahren Liebe

Als Mary auf einem Trödelmarkt einen alten Sekretär erwirbt und darin ein Bündel Briefe findet, stürzt sie Hals über Kopf in eine Geschichte, die ihr Leben für immer verändert.
Es sind Liebesbriefe auf den 1920er Jahren, geschrieben von einem gewissen Adam an seine heimliche Angebetete Gracey. Die sehnsüchtigen Zeilen treffen Mary mitten ins Herz, und sie beschließt, mehr über das ungleiche Paar und ihre verbotene Liebe herauszufinden. Dabei entdeckt Mary etwas, womit sie nie gerechnet hätte; und als der Himmel plötzlich aufreißt und es mit einem Mal Sterne regnet, wird der Ausflug in die Vergangenheit zu einer Reise zu sich selbst.

Warum ich mir das Buch 2x gekauft habe?

Ganze einfach: Ich liebe Susanna Ernsts Bücher - auch wenn ich noch keines hier auf meinem Blog beschrieben habe. Ich habe sie alle zu der Zeit gelesen, in der ich so gar keinen Elan zum Bloggen hatte. Vielleicht werde ich sie einfach alle noch einmal lesen und dann darüber schreiben. Außerdem habe ich nächsten Monat die Chance, mir das Buch von Susanna Ernst signieren zu lassen - das geht mit dem ebook nicht so gut. 

Die ausführliche Buchbewertung liefere ich nach dem zweiten Lesen des Buches nach. Kurz vorab kann ich aber sagen, dass es dafür 5 Lämpchen von mir gibt. Genau wie für "Deine Seele in mir" und "Das Leben in meinem Sinn". Bei diesen drei Büchern von Susanna Ernst gibt es von mir eine Leseempfehlung. Die neuen muss ich auch erst noch lesen. :-)

Schönen Start in die Woche - der Montag ist ja schon zur Hälfte rum.

Deborah


Sonntag, 21. Februar 2016

Andy Jones - Zwei für immer

Erstmal, rein aufgrund des Äußeren, Liebe auf den ersten Blick. Hm, eine Liebesgeschichte, von einem Mann geschrieben? Ich war gespannt und wurde in diesem Fall nicht enttäuscht. Ich möchte euch Andy Jones Roman „Zwei für immer“ vorstellen – ein Buch, das mehr zu bieten hat als den zweifellos schönen Einband.


Darum geht es:

Ivy und Fisher sind erst seit zwei Wochen zusammen und genießen den Rausch der ersten Verliebtheit. Sie haben eine tolle Zeit und überlegen sich so langsam, ob vielleicht mehr daraus werden könnte als nur Spaß und Sex. Doch das Leben pfuscht dazwischen und nimmt ihnen die Entscheidung ab: Ivy ist schwanger. Da Ivy und Fisher sich sehr mögen, beschließen sie, ein Leben zusammen zu riskieren – mit allen Höhen und Tiefen. Doch schon bald merken beide, dass der Alltag ganz schön anstrengend ist, umso mehr, wenn man sich eigentlich noch gar nicht richtig kennt und der Altersunterschied auch eine Rolle spielt. Ivy ist 9 Jahre älter als Fisher.

Fisher beginnt zu zweifeln, ob Liebe ausreicht und all die Unterschiede ausgleicht. Aber er hat auch andere Sorgen. Als Regisseur bekommt er nur Aufträge für Werbefilme, was zusätzlich an seinem Ego kratzt. Außerdem belastet ihn die Sorge um seinen besten Freund El, den die Huntington-Krankheit immer mehr schwächt. Als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt, ist es an der Zeit, sich zu entscheiden über den zukünftigen Weg...



Meine Bewertung:

Die Liebesgeschichte von Ivy und Fisher mit allen Höhen und Tiefen hat mich sehr berührt. Bis zum Ende des Buches bleibt man wirklich im Ungewissen, ob die beiden zusammen bleiben. Es ist eine reine Achterbahnfahrt der Gefühle, zwischen Liebe und Abneigung, Wut und Gleichgültigkeit und Freude und Trauer. Alle Aspekte erleben Ivy und Fisher innerhalb weniger Monate – der kurzen Zeitspanne zwischen Kennenlernen und Familie sein.

Teilweise merkt man den Altersunterschied der beiden doch. Während Ivy selbstbewusst und erwachsen ist, kommt Fisher – trotz der Tatsache, dass er auch schon über 30 ist – immer noch manchmal etwas unreif herüber. Er möchte zwar einerseits Verantwortung tragen, ist sich aber nicht sicher, ob er damit klar kommt.

Dabei hat es Fisher eigentlich ganz gut erwischt. Bei seinen Freunden El und Phil sieht die Lage ganz anders aus. Denn die beiden wissen ganz genau, dass ihnen nicht mehr viel Zeit zusammen bleibt. El wird zusehends schwächer und abwesender, was zur Belastungsprobe für Phil wird. Es ist schön, wie Fisher und Ivy versuchen, Phil etwas zu entlasten und El Freude zu machen, so lange das noch möglich ist.

Meine Lieblinge in dieser Geschichte sind aber ein ganz anderes Paar: Esther und Nino. Das ältere Ehepaar lebt im Haus, in dem auch Fisher wohnte, bevor er mit Ivy zusammen zog. Esther ist für Fisher zu einer Art Ersatzmutter geworden. Und so hat sie immer einen guten Rat für Fisher, auch in Beziehungs-Krisenzeiten:

„Versucht nicht, auf Teufel komm raus ein perfektes Paar zu sein, mein Lieber. Kommt euch nicht gegenseitig in die Quer; habt kein Angst davor, euch zu streiten oder anzuschweigen oder mal Notlügen zu erzählen; übernimm deinen Teil der Hausarbeit; lass deine Unterhosen nicht nach links gedreht auf dem Teppich liegen; setz dich auf der Toilette hin; kauf ihr einmal im Monat Blumen und kneif ihr einmal die Woche in den Po – der Rest bleibt dir überlassen.“ (Zitat Seite 163)

Meines Erachtens gute Ratschläge, die Mann sich zu Herzen nehmen sollte – besonders den letzten Teil. ;-)

Insgesamt erzählt „Zwei für immer“ so gut von den alltäglichen Erlebnissen und Unzulänglichkeiten, dass man direkt mit dabei ist und die Geschichte nicht unglaubwürdig wirkt. Die rosarote Brille ist ziemlich schnell weg, der Frust ziemlich schnell da, ebenso aber auch die Liebe jenseits der Verliebtheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer echten Beziehung.

Ich habe mit Ivy und Fisher gelacht, geweint, gebangt und gehofft, dass eine Familie Fisher daraus wird. Sicher war ich mir nie, denn dazu ging einfach zu viel schief und es gab zu viele störende Einflüsse. Irgendwie eher wie im richtigen Leben als in einem Liebesroman. Wo Fragen wie: „Wo verbringen wir Weihnachten?“ zu Streit und großen Beziehungskrisen führen können.

Fisher mag darüber hinaus eine Szene aus Star Wars: Das Imperium schlägt zurück besonders gerne – weshalb er bei mir wieder Bonuspunkte gesammelt hat:

„Kurz bevor Han Solo in einen Karbonitblock eingefroren wird, gesteht ihm Prinzessin Leia, dass sie ihn liebt. Und während sich Han auf sein möglicherweise tödliches Martyrium gefasst macht, sieht er Leia nur an und sagt: „Ich weiß.“....“ (Zitat Seite 73)

Tatsächlich spielt für ihn diese Filmszene sogar zweimal eine Rolle. Hach, ich hab' sie bildlich vor Augen. Was habe ich immer geheult. Dumm nur, dass sich Fisher immer wie Leia fühlt und nicht wie Han Solo...



Mein Fazit:

Unbedingt lesen – die Leiden des jungen Fisher sind amüsant, leidenschaftlich, realistisch, sarkastisch, traurig, romantisch und einfach schön. Auch Männer können tolle Liebesromane schreiben und müssen sich nicht hinter einem Frauennamen verstecken.

Kurz und bündig: Für dieses Buch gibt es völlig verdiente 5 Leselampen von mir. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich hoffe, noch mehr von Andy Jones zu lesen.



Weitere Infos zu Buch und Autor findet ihr auf der Internetseite des Aufbau Verlages.

Ich bedanke mich beim Aufbau Verlag / Rütten & Loening für das Rezensionsexemplar.

Mensch, war ich heute fleißig, und das an einem faulen Sonntag. :-)


Deborah


Courtney Miller Santo - Das Pfirsichhaus

Da ich Geschichten über Häuser mit Vergangenheit und Familiendramen durchaus mag, hat Courtney Miller Santos „Das Pfirsichhaus“ meine Neugierde geweckt – zumal das Cover mir unheimlich gut gefiel.



Darum geht es:

Lizzie ist seit ihrer Kindheit eng verbunden mit ihren Cousinen Elyse und Isobel. Seit ihrem ersten Kennenlernen – sie wurden Cousinen durch die Heirat von Lizzies Mutter mit Jim, der eine Riesenfamilie hat – sind die „Triplins“, wie sie von der Familie genannt werden, unzertrennlich. Sie sind alle drei gleich alt und haben sogar im gleichen Monat Geburtstag. Obwohl sie sehr unterschiedlich sind, passen sie sehr gut zusammen.

Als Lizzie mitten in einer Krise einen Anruf ihrer Mutter erhält, dass das Haus ihrer Großmutter Mellie abgerissen werden soll, beschließt sie, nach Memphis zu fahren – obwohl ihrer Fußballerinnen-Karriere aufgrund einer weiteren Knieverletzung ohnehin auf der Kippe steht. Sie beschließt, das Haus zu retten. Zum Glück stehen ihr Elyse und Isobel hilfreich zur Seite. Denn „Spite House“ hat die eine oder andere Überraschung zu bieten und so manches Familiengeheimnis wird gelüftet.

Meine Bewertung:

Die Idee der Geschichte und die drei Protagonistinnen Lizzie, Elyse und Isobel haben mir eigentlich sehr gut gefallen. Auch die Einteilung in drei große Abschnitte, jeweils einer der „Triplins“ gewidmet, fand ich passen. Aber nun kommen wir zum großen ABER: Ich persönlich fand das Ganze zu sehr gespickt mit Geheimnissen und Familiendramen. Je weiter ich gelesen habe, um so mehr fragte ich mich, was die Cousinen noch alles aufdecken werden. Eine Leiche im Keller hätte mich auch nicht mehr gewundert. Irgendwie war mir das alles zu Soap-mäßig. Erst recht, als auch noch eine Reality-Doku ins Spiel kam.

Darüber hinaus fand ich das Gewicht des hauptsächlichen Dramas rund um Lizzies richtigen Vater viel zu hoch angesetzt. Es wirkte alles „etwas“ überzogen, insbesondere die übertriebene Frömmigkeit ihrer Eltern. Deshalb überlegte ich nach 50-100 Seiten, ob ich das Buch abbrechen sollte. Ich habe mich letztlich dagegen entschieden, weil mir eben die „Triplins“ doch sehr sympathisch waren. Jede auf ihre Art etwas bis ziemlich verkorkst durch die familiären Umstände, aber zusammen stark. Es war doch schön zu lesen, dass jede einzelne von den Dreien langsam ihren Weg fand mit der Hilfe der anderen Beiden. Natürlich gibt es auch, wenn auch eher am Rande, zarte Liebesgeschichten.

Mein Fazit:

Es fällt mir ein bisschen schwer, das Buch zu bewerten. „Das Pfirsichhaus“ hat Stärken und Schwächen. Insgesamt ist es aber nicht ganz das, was ich erwartet oder erhofft habe. Die Geschichte liest sich ganz gut, der Schreibstil von Courtney Miller Santo ist angenehm zu lesen. Die Aufteilung der Erlebnisse der „Triplins“ und die Rückblenden sind gelungen und wirkten auf mich nicht störend sondern hilfreich für das Verständnis. Insgesamt hat mich "Das Pfirsichhaus" leider nicht mitgerissen und komplett für sich gewonnen. 

Am liebsten würde ich dem Buch 3,5 Lämpchen geben. Halbe Lampen gibt es aber nicht, deshalb habe ich mich hier für 3 Lampen entschieden, da mir „Das Pfirsichhaus“ für 4 eindeutig zu wenig (oder auch zu viel – alles eine Frage der Perspektive) geboten hat.


Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Weitere Infos zum Buch, zur Autorin und eine Leseprobe findet ihr auf der Internetseite von Heyne.


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – bei uns schreit das Wetter gerade zu nach Lesen (oder in meinem Fall nach Bloggen...).

Deborah


Sonntag, 7. Februar 2016

Lesung und Buchtipp: Patricia Schröder - THE PERFECT

Heute stelle ich euch ein Buch vor, das bei mir keine lange Halbwertszeit hatte. Freitagabend angefangen, Samstagmorgen beendet. So schnell kann's gehen. Ich war aber auch extrem neugierig auf „THE PERFECT“. Patricia Schröders Lesung beim Coppenrath Verlag war daran sicher nicht ganz unschuldig.


Darum geht es:

Jazz und Leena sind seit Jahren sehr eng befreundet. Leena hat einen Flyer von einem neuen Modegeschäft ergattert: Adam C. Oulay sucht eine Business-Partnerin für den neuen it-Fashion-Store OULAY'S. Da Leena Modedesignerin werden möchte, ist sie Feuer und Flamme und möchte unbedingt an dem Casting teilnehmen. Ihre Freundin Jazz ist von der Idee wenig begeistert, möchte ihre Freundin aber unterstützen und geht mit ihr zum Casting. Das „Special-Assistant-Training“ findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Räumen von OULAY'S statt. Die Mädchen ahnen nicht, welche Gefahr sich hinter der schönen Glitzer-Scheinwelt verbirgt...



Meine Meinung dazu:

Nun ja, aufgrund der Tatsache, dass ich „THE PERFECT“ innerhalb weniger Stunden komplett gelesen habe, könnt ihr euch sicher vorstellen, dass das Buch nicht langweilig war. Hinter der mädchenhaft pinkfarbenen und schimmernden Fassade des Buches steckt eine sehr spannende Geschichte, von der man sich nur wünschen kann, dass sie auch von Mädchen in dem entsprechenden Alter gelesen wird. Und vielleicht wird dann auch die Warnung dahinter verstanden.

Leena, Jazz und weitere 16 ausgewählte Mädchen verzichten für die Zeit des Castings quasi komplett auf ihre Persönlichkeitsrechte und werden rund um die Uhr überwacht und bewertet, von Familie und Freunden fast gänzlich abgeschirmt und psychisch unter Druck gesetzt – und das für einen Preis, der nur vage bekannt ist. Denn kein Mensch weiß, wer Adam C. Oulay ist und wie genau der angepriesene Posten aussieht. Jazz macht sich nicht grundlos Sorgen um ihre Freundin Leena, denn von Anfang an fühlt sie eine Gefahr und versucht Leena unauffällig darauf hinzuweisen.



„THE PERFECT“ ist das erste Buch, das ich von Patricia Schröder gelesen habe. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, die Wendungen haben mich total überrascht. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet und war offensichtlich selbst zu leichtgläubig. Da sieht man es mal wieder: Ich lese keine Thriller. Mir reichen schon Jugend-Thriller. Wie Patricia Schröder selbst auf der Lesung sagte: „Nein, es geht kein Axtmörder rum“ aber dennoch gibt es viele Momente, in denen ich sogar das nicht mehr ausgeschlossen hätte. Alleine die Fahrstuhlszenen oder der Gedanke an den U-Bahn-Keller regen die eigene Phantasie sehr an und ich hatte ständig das Gefühl, dass Jazz und Leena in höchster Gefahr sind.



Mein Fazit:

Für „THE PERFECT“ gibt es von mir 5 Leselämpchen – ohne Wenn und Aber. Die Geschichte ist spannend, sehr gut aufgebaut und ließ mich am Ende mit einem Aufatmen zurück. Ein gut durchdachter Jugendthriller mit offensichtlicher Kritik. In Zeiten von Castings/Fernsehshows mit öffentlichem Seelenstriptease und Erniedrigungen finde ich Bücher wie dieses sehr wichtig. Es scheint fast so, als wäre der Verkauf seiner Seele oder des Privatlebens für Ruhm und Reichtum ein ganz alltägliches Geschäft geworden.



Und jetzt noch etwas zum Coppenrath-Event:

Damit fing es an...



Als ich die Einladung aus dem Briefkasten fischte, war mein Tag gerettet. Schon den ganzen Januar freute ich mich auf diesen Tag. Endlich wieder Coppenrath, endlich wieder nach Münster. Ich mag diese Stadt einfach. Wettertechnisch hatten wir voll daneben gegriffen – ganz viel Regen und Wind – aber ansonsten war es wie immer schön. Vorteil des Regenwetters: Nicht viele Radfahrer. :-) Bücheroutlet, Moccahaus, Pohlmeyer und Violas waren ein Muss. Danach ging es zur Alten Feuerwache und Coppenrath - klatschnass aber happy.

Wie immer erwarteten uns die lieben Mitarbeiter von Coppenrath, ein heimeliges Kaminzimmer und viele neue Bücher/Artikel zum Ansehen und Staunen. Empfangen wurden wir mit Sekt und Petit Fours. Das Kaminzimmer war gut gefüllt, als Patricia Schröder uns „THE PERFECT“ vorstellte. Solltet ihr die Chance haben, eine Lesung von ihr zu besuchen, kann ich euch nur empfehlen, hinzugehen. Es war alles nicht so statisch und keine reine Lesung, sondern eher interaktiv. Obwohl wir weit weniger Phantasie bewiesen wie die Kinder, denen die Autorin schon vorgelesen hat. Ja, ja, Erwachsene... Zum Ende merkte man deutlich, dass viele Zuhörer und Zuhörerinnen am liebsten direkt weitergelesen hätten (so auch ich), die Neugier wurde ordentlich geschürt.



Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen, viel Austausch zwischen Bloggern, Autorin, Verlagsmitarbeiterinnen, eben einen richtigen Kaffeeplausch. Die Führung durch das Haus und das Besichtigen des Showrooms durfte natürlich nicht fehlen. Darauf hatte ich mich ja schon sehr gefreut. Aus dem Nachmittag wurde ein Abend, nach einem Abschiedssekt ging es dann in unsere Pension nach Telgte. Irgendwann gegen 21 Uhr kamen wir dort müde aber glücklich an. Es war ein rundum gelungener Tag.


Mein ganz herzliches Dankeschön an das Team von Coppenrath (insbesondere natürlich die liebe Kiki Klinkert) für die Einladung und die Geschenke und an Patricia Schröder für die unvergessliche Lesung. Als Erinnerung bleibt auf jeden Fall die signierte Ausgabe von "THE PERFECT".

Ich bedanke mich für euer Durchhaltevermögen. Sammelt eigentlich jemand Autogrammkarten? ;-)

Schönen Sonntagabend!

Deborah