Sonntag, 31. März 2013

Claudia Carroll - Roter Teppich für die Liebe

...oder: „Adel schützt vor Liebe nicht“. Ein Buch, das ich tatsächlich zweimal in meinem SUB stehen hatte – unter unterschiedlichen Namen aber aus dem gleichen Verlag.



Zum Inhalt:

Lord Jack Davenport verlässt seine Frau Lucasta und seine Töchter Portia und Daisy. Er lässt sie zurück mit einem fast abbruchreifen Herrenhaus in Irland und einem Haufen Schulden. Was an Geld vorhanden war, hat er mitgenommen um seinen beiden Leidenschaften zu fröhnen: Black Jack und jüngeren Frauen. Er setzt sich ab nach Las Vegas. Portia, der neue Kopf der Familie, versucht mit Hilfe des befreundeten Anwalts Steve, das Anwesen und ihre Familie zu retten vor dem finanziellen Ruin. Als ein Filmteam Davenport Hall für eine Fortsetzung eines Südstaatenepos mieten will, gibt es Hoffnung. Doch ein intriganter Politiker und seine raffgierige Frau haben andere Pläne mit Davenport Hall. Das Aufeinandertreffen Hollywoods und des verarmten Adels führt zu einigen Missverständnissen, Intrigen und auch Liebeskummer. Und dann ist da noch Andrew, der Sohn des Richters, der sich rettungslos in Portia verliebt. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Meine Bewertung:

Erst mal vorab: Offensichtlich hatten mir die Cover der beiden Bücher ( „Roter Teppich für die Liebe“ als Hardcover und "Adel schützt vor Liebe nicht“ als Taschenbuch) gefallen, sonst hätte ich sie wohl nicht beide im SUB rumliegen gehabt. Eine Änderung des Namens finde ich nicht besonders prickelnd – das ist nicht das erste und mit Sicherheit auch nicht das letzte Buch, das ich deshalb doppelt gekauft oder ertauscht habe. Damit euch das nicht auch passiert, habe ich hier gleich beide Bücher abgelichtet:


Die Geschichte um Davenport Hall fand ich lustig und romantisch. Allein Lucasta hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Lady Davenport schleicht mit verfilztem, langem und grauem Haar durch die Gegend, raucht und trinkt, ist mehr als ungepflegt, hat dutzende Katzen und schimpft auch des Öfteren wie ein Rohrspatz. Einfach herrlich! Wenn sie dann noch versucht, die muffeligen alten Räume mittels Toilettenreiniger-Spray von schlechten Einflüssen zu befreien (nicht etwa vom Dreck...) kann man schon mal die eine oder andere Lachträne verdrücken. Davenport Hall fällt nach und nach stückchenweise zusammen und wird geflickt, wo es geht – aber nur mit einfachsten Mitteln wie schwarzen Müllsäcken, die sintflutartige Wassereinbrüche verhindern.

Die ankommenden Schauspieler sind natürlich alles andere als glücklich, dass sie während des Filmdrehs in dem alten Kasten leben sollen. Doch der Regisseur besteht darauf. Das führt natürlich auch zu komischen Verwicklungen – in denen Mrs. Flanagan, die resolute und doch ziemlich nachlässige Haushälterin, die gerne Fertiggerichte aufwärmt, nicht selten verwickelt ist. Sie und Lucasta verbindet eine richtige Hassliebe.

Portia und Daisy haben derweil nicht nur finanzielle Sorgen: Beide verlieben sich in scheinbar unerreichbare Männer. Die ältere Schwester Portia scheint jedoch mehr Glück zu haben mit Andrew. Oder wird er vielleicht doch noch seine Ex-Verlobte heiraten?

Irland, verarmter Adel, Liebe, Film, Romantik und viel Humor – das alles findet man in „Adel schützt vor Liebe nicht“ oder „Roter Teppich für die Liebe“. Ich hatte Spaß an dem Buch (oder besser den Büchern).

Bis bald!
Deborah

Michelle Holman - Einfach himmlisch!


Nachdem mir „Herzkurven“ so gut gefallen hat, musste ich auch gleich noch das zweite Buch von Michelle Holmann lesen – und ich fand es mindestens genau schön...



Zum Inhalt:

Lisa hat wirklich einen furchtbaren Tag hinter sich, gerade hat sie erfahren, dass sie einen schmerzenden operativen Eingriff benötigt, der ihr die Chance auf Kinder nehmen wird. Und dann hat sie auch noch einen Autounfall und stirbt. Im himmlischen Wartezimmer trifft sie auf George, eine Art Azubi-Engel. Gleichzeitig trifft auch eine wunderschöne und ziemlich zickige junge Frau ein. Und eine von beiden soll zurück gehen. Und George ist der Meinung, dass es Lisa sein sollte. Doch der Plan sah vor, Linda zurückzuschicken. Doch George setzt sich durch – zumindest fast: Lisa wacht in Lindas Körper wieder auf, dem Körper einer verheirateten Frau. Dan, der unglückliche Ehemann, der sich von Linda trennen wollte, lernt nun eine neue Linda kennen. Eine Frau, die so ganz anders ist als seine – obwohl sie doch genauso aussieht. Und Lisa sehnt sich nach ihrer Familie, doch wie soll sie ihr klar machen, dass sie noch lebt?

Meine Bewertung:

Um es kurz zu machen: Die Geschichte von Lisa/Linda und Dan ist einfach schön. Durch ein bisschen hilfreiche Einmischung von oben hat Lisa eine zweite Chance, auch auf ein schmerzfreies Leben. Zunächst muss sie zwar gesund werden, denn Linda war ebenfalls in den Autounfall verwickelt und wurde schwer verletzt, aber dann tut Lisa alles, um zu beweisen, dass sie noch lebt – nicht Linda. Dan denkt natürlich, dass seine Frau psychologische Probleme hat. Er selbst ist Arzt und kann ihre Geschichte nicht glauben – wer will es ihm verdenken? Es kommt natürlich zu absurden und komischen Situationen, außerdem knistert es schon bald heftig zwischen den beiden. Nicht ganz einfach, da Dan auf keinen Fall mehr mit Linda zusammen sein will, und Lisa will sowieso nicht Linda sein. Und dann ist da noch Lisas Familie. Wunderbare Verwicklungen und Missverständnisse, schön beschrieben, natürlich mit einem Happy End.

Wer es noch nicht gelesen hat: „Einfach himmlisch“ empfehle ich auf jeden Fall, wenn man romantische Geschichten mag.

Gruß
Deborah

Sonntag, 24. März 2013

52 pics of a year - Thema 19: lustig

Ich kann mir nicht helfen - ich finde diese glubschäugigen Viecher einfach lustig. Darum habe ich heute 3 "neue" auf dem Flohmarkt gekauft. Hier mein Liebling:


Nun bin ich fast wieder auf dem Laufenden und nächste Woche gibt es natürlich etwas zum Thema "Rund um Ostern". 

Ich wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag!

Deborah

52 pics of a year - Thema 39 und indiebookday

Super, das nenne ich mal effizient - kann ich doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. :-)

Hier kommt also (wie mittlerweile schon üblich mit Verspätung...) ein neues Bild für "52 pics of a year" - diesmal das Thema 39: Mein Einkauf. Nagelneu, gerade ausgepackt. Um 13.20 Uhr erfahren, dass es da ist, um 13.40 Uhr meins! 

Gleichzeitig ist das Foto mein Beitrag zum gestrigen indiebookday. Alle weiteren Infos dazu findet ihr direkt auf der Internetseite.

Mein vorbestelltes Exemplar von Markus Walthers "Buchland" ist heute in der Buchhandlung eingetroffen. Hier nun mein Bild zur Aktion:



Frisch erworben bei der Lohmarer LesArt. Sobald ich mein aktuelles Buch gelesen habe, ist Buchland auch schon direkt dran. Ihr wisst ja bereits, warum - denn diese Ausgabe von "Buchland" könnt ihr am 23.04. bei mir gewinnen! 

Viele Grüße
Deborah


Samstag, 23. März 2013

Mein Reader mag nicht mehr

Erinnert ihr euch an meinen Post zu meinem Trekstor (vor langer, langer Zeit...)? 



Nach gerade mal etwas mehr als einem Jahr hat das Ding leider keine Lust mehr, sich komplett aufzuladen. Oder besser, sich überhaupt aufzuladen. Es macht absolut keinen Spaß, ein paar Seiten zu lesen und dann schon wieder aufzuhören. Also muss wohl demnächst Ersatz her. Mit normalen Büchern wäre das nicht passiert - und noch mehr Elektroschrott. :-(

Da ich weiß, dass hier einige schon von ebooks begeistert sind, wollte ich euch mal um Rat fragen, welches Gerät wirklich etwas taugt. Aber - und nun kommt es: Ich will auf keinen Fall einen kindle, das Gerät muss auch kein W-Lan haben, ich möchte gerne die Bücher, die ich kaufe auch besitzen (sprich auf meinem Rechner gesichert haben, falls das Gerät mal nicht will). Schön wäre natürlich ein gut lesbares Ink-Display. Absolutes Muss ist eine lange Akku-Laufzeit. Ach ja: Einfache Bedienung wäre auch toll. :-) Der Reader muss auch nichts anderes können außer Bücher - ich brauch keinen MP3-Player oder Bildbetrachter.

Und - gibt es solch ein Traumgerät? Könnt ihr mir eines empfehlen? Was ist zum Beispiel mit dem Kobo Glo, hat da schon jemand Erfahrung?

Ich bin gespannt und wünsche euch einen besseren Start ins Wochenende!


Gruß
Deborah

Ps: Ich bitte die Verlage und Autoren, die mir ihre E-books zur Verfügung gestellt haben, um Entschuldigung für die Verzögerung. Es wird nun noch etwas länger dauern, bis ich meinen Leseeindruck posten kann. 

Sonntag, 17. März 2013

Blogger schenken Lesefreude - auch ich bin dabei!

Ich vermute mal, die meisten von euch haben schon von der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" gelesen oder gehört, oder etwa nicht?



Hier die Beschreibung:


Blog den Welttag des Buches
Blogger schenken Lesefreude


Wir Buch-Blogger sind Botschafter in Sachen Lesefreude und deswegen ist der Welttag des Buches unser Tag! An diesem besonderen Feiertag wollen wir die Welt mit unserer Begeisterung für Bücher anstecken. Wir werden bloggen wie die Wilden und wir werden Bücher verschenken!

Wer kann mitmachen?
Alle buchbegeisterten Blogger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, Alltags-Blog, Tech-Blog und egal, auf welcher Plattform gebloggt wird. Auch reine Facebook-Fanpages sind willkommen!

Wie lautet der Plan?
Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel?
Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.

Wo kann ich mich anmelden?
Mit diesem Formular:
https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dGhOdlhaWDBEc3o5WGxQeEdQUzRnSEE6MQ
Wir benötigen deine Blog-Url, den Namen des Blogs, deine E-Mail-Adresse, deine Facebook-Fanpage (falls vorhanden) und den Titel des Buches, das Du verschenken möchtest. Falls Du den Titel noch nicht festlegen möchtest, kannst Du ihn auch bis zum 20. April nachmelden.

Was macht ihr mit diesen Angaben?
Wir sammeln alle teilnehmenden Blogs und veröffentlichen auf Facebook und Twitter, welcher Blog welches Buch verschenkt.

Wer steckt hinter der Aktion?
Gestartet wurde diese Gemeinschaftsaktion von Christina von 
http://pudelmuetzes-buecherwelten.de/ und Dagmar alias http://geschichtenagentin.blogspot.de/. Aber das finden wir nicht wichtig – für uns ist das eine Gemeinschaftsaktion von buchbegeisterten Bloggern für lesebegeisterte Menschen!

Ich habe noch Fragen!
Für weitergehende Fragen haben wir ein Forum eingerichtet und eine Facebook-Seite:
http://www.carookee.net/forum/BlogdenWelttagdesBuches/
www.facebook.com/BloggerschenkenLesefreude

Wie bleibe ich auf dem Laufenden?
Alle Neuigkeiten über die Aktion posten wir auf Facebook und auf Twitter :
http://www.facebook.com/BloggerSchenkenLesefreude
https://twitter.com/BlogdenWelttag
#lesefreude

Lasst uns den Welttag des Buches gemeinsam feiern – Wir Blogger, Wir Leser, Wir Buch-Fans!

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Und was gibt es bei Deborahs Bücherhimmel???

Wie gesagt, auch ich bin dabei, und möchte heute schon mal verraten, was ihr an diesem Tag bei mir gewinnen könnt.

Ich werde euch an diesem zwei Tag zwei ganz besondere Bücher schenken, die mir beide sehr am Herzen liegen:

1.  Andreas Izquierdo - Das Glücksbüro


Dieses Buch verschenke ich mit freundlicher Unterstützung des Dumont-Verlages. Ich habe es bereits gelesen und bin sehr begeistert davon, es ist wunderschön! Die ausführliche Beurteilung gibt es demnächst.

2. Markus Walther - Buchland


Ist das Cover nicht wunderschön? "Buchland" habe ich bereits bei der Lohmarer LesArt vorbestellt und hoffe, es nächste Woche zu erhalten. Es ist Markus Walthers erster Roman und alles, was ich bisher davon gesehen und gelesen habe, gefällt mir sehr gut. Da ich Markus Walthers Kurzgeschichten kenne und mag, bin ich sehr gespannt auf den Roman. Ich werde euch darüber berichten. Hier schon mal ein schöner Trailer dazu:


So, nun wisst ihr erstmal Bescheid und könnt euch genauso wie ich auf den 23.04.2013 freuen! Lasst uns Bücher verschenken, unbekannte Autoren bekannter machen und dazu beitragen, dass noch viel mehr gelesen und in den Buchhandlungen gekauft wird! Ich zähl auf euch und hoffe auf eine rege Teilnahme. :-)

Liebe Grüße
Deborah



Jeaniene Frost - Dunkle Flammen der Leidenschaft


Heute wird es ein „Bisschen“ heiß...



Zum Inhalt:

Leila Dalton hatte in ihrer Jugend einen folgenschweren Unfall, der ihr ganzes Leben veränderte: Nachdem sie eine Hochspannungsleitung berührt hat, kann sie niemanden mehr berühren, ohne ihm einen kräftigen Stromschlag zu verpassen. Gleichzeitig erfährt sie auch viel über die Person und deren Zukunft. Zusammen mit ihrem Vampir-Freund Marty bildet sie ein Artistenduo, das gemeinsam durch die Lande zieht und versucht, unerkannt zu bleiben. Durch die Rettung einer jungen Frau wird ihre Gabe jedoch publik – und bringt damit einige Vampire auf den Plan. Sie entführen Leila um nach ihrem großen Feind, dem mächtigen und altbekannten Vlad zu suchen. Um ihr Leben zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf Vlads Seite zu schlagen, er bietet ihr Schutz und noch vieles mehr...

Meine Bewertung:

Es war für mich das erste Buch, das ich von Jeaniene Frost gelesen habe. Ich habe zwar die ersten vier Bände der Cat und Bones Reihe in meinem Regal stehen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen, sie mir vorzunehmen.

„Dunkle Flammen der Leidenschaft“ ist der Auftakt einer neuen Reihe um Vlad Tepes. Leila Daltons Geschichte fand ich von Anfang an spannend und aufregend. Sie hat mich direkt gefesselt und ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen. Und nun bin ich schon gespannt, wie es mit Leila und Vlad weitergeht. Für Leila ist Vlad quasi ein Geschenk. Dank ihres Unfalls war es ihr bisher nicht möglich, mit einem Mann zusammen zu sein, denn leider hätte das kein Normalsterblicher überlebt. Da passt es perfekt, dass Vlad die Stromschläge nichts ausmachen – oder besser gesagt, dass sie ihn, den Untoten, eher anmachen. Es ist natürlich von Beginn an klar, dass die beiden auf die eine oder andere Weise zusammenkommen. Wobei es ganz natürlich scheint, dass Leila eigentlich mehr will, als nur Leidenschaft. Vlad gibt indes vor, sich nicht verlieben zu können – eigentlich typisch Mann. Er sieht Leila als sein Eigentum an, aber so ganz immun ist er doch nicht gegen ihren Charme.

Insgesamt ist die Geschichte extrem heiß (nicht nur wegen Vlads Angewohnheit, Flammen heraufzubeschwören, sondern eher wegen scharfer Dusch- und Bettszenen) und teilweise auch ziemlich brutal. Vlad Tepes hat seine alten Gewohnheiten nicht aufgegeben und pfählt noch immer seine Feinder oder wahlweise seine Untergebenen. Außerdem werden Vampire gegrillt, geköpft, in Einzelteile zerlegt und und und... Die gesamte Palette. Ehrlich gesagt, könnte ich mir die Story nicht als Film anschauen. Aber als Buch ist es okay, ich kann das Kopfkino während der Metzel-Splatter-Szenen etwas einschränken.

Zu der Gestaltung des Buches möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte verlieren: Das Cover ist rundum gelungen und passt sehr gut zum Buch. Das Bild und die Schrift gefallen mir sehr gut, besonders dass die Buchstaben silbrig hervorgehoben sind. Die extrem grünen Augen und die roten Haare der jungen Frau sind ein richtiger Eyecatcher. Auch auf dem Rücken ist die Schrift silbern foliert und macht sich somit sehr gut im Regal. Dank der Größe des Buches ist auch die Schrift im Buch sehr gut lesbar, worüber ich auch sehr glücklich bin, denn ich mag es nicht besonders, wenn die Seiten in Mini-Schrift vollgequetscht sind.

„Dunkle Flammen der Leidenschaft“ bekommt von mir volle Punktzahl. Wer heiße Vampirstories mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und werde derweil schauen, ob ich die andere Reihe nicht doch schon mal anfange.

Ich bedanke mich herzlich bei blogg dein Buch und Penhaligon für das (leider sehr beschädigt hier angekommene) Leseexemplar!

Weitere Infos, Leseprobe und Bestellmöglichkeit gibt des direkt bei Penhaligon, mehr über Jeaniene Frost erfahrt ihr auf ihrer Internetseite.

Jeanine Frost - Dunkle Flammen der Leidenschaft
Klappenbroschur, 384 Seiten, 14,99 €
Erscheinungstermin 14.01.2013
ISBN: 978-3-7645-3101-0

Samstag, 16. März 2013

Michelle Holman – Herzkurven


Ein buntes Buch, das von Herzen kommt... Kia ora!



Der Inhalt aus meiner Sicht:

Dannys Zwillingsschwester Nella ist an Brustkrebs gestorben, wie zuvor schon die Mutter der beiden. Nun kümmert sich Danny um Nellas Kinder Matt und Mia. Der Vater der beiden ist bei einem Unfall umgekommen. Da er sich sowieso nie wirklich um die Kinder gekümmert hat, ändert sich von daher nicht viel für Danny. Sie liebt die Kinder, denn sie sind alles, was ihr an Familie geblieben ist. Doch leider hat sie mit Schuldenbergen zu kämpfen, die ihre naive Schwester und Patrick angehäuft haben. Sie arbeitet hart und immer mit der Angst im Nacken, dass auch sie die Krankheit eines Tages haben wird. Und dann tritt Ross Fabello in ihr Leben – der hartnäckige Bruder von Patrick. Nun fürchtet Danny auch noch, dass ihr die Kinder weggenommen werden. Sie kämpft mit allen Mitteln gegen den reichen Amerikaner. Ob es ihr wohl gelingt, dass er wieder verschwindet?

Meine Bewertung:

Wie das Cover schon erahnen lässt, eine schöne, romantische, teilweise auch sehr komische (Liebes)Geschichte. Dannys Schicksal ist hart, aber Dannys und Ross' Hahnenkämpfe sind manchmal haarsträubend komisch. Natürlich ahnt man schon am Anfang, was kommen wird, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen, es wurde nie langweilig und hatte meines Erachtens keine Längen. Hier treffen zwei vollkommen unterschiedliche Menschen aufeinander: Danny, der chaotische, aufgedrehte kleine Wirbelwind ohne jegliches Modebewusstsein und Ross, der ordnungsliebende, gepflegte und bisweilen etwas überhebliche Buchautor. Wie heißt es immer so schön: Gegensätze ziehen sich an – und schon bald können sie die Finger nicht mehr voneinander lassen.

Der nächste Sommer kommt bestimmt (hoffentlich?) und „Herzkurven“ macht sich sicher gut als Urlaubslektüre. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und mache mich nun an das nächste Michelle Holman Buch.

Gute Nacht!
Deborah

Freitag, 15. März 2013

Sharon Owens – Der kleine Schritt zum großen Glück


Ein Buch, das mir richtig gut gefallen hat...



Zum Inhalt:

Es geht um zwei sehr unterschiedliche Frauen: Mags und Julie. Julie ist Mags Chefin, beide zusammen bilden das Team von „Hochzeitsträume werden wahr“. Von der kleinen, spießigen Hochzeit bis zum Super-Promi Event planen die beiden die tollsten Hochzeiten – sofern ihre Klienten mitspielen.

Mags ist Ende dreißig, glücklich verheiratet mit Bill und hat vier fast erwachsene Kinder. Julie dagegen ist Anfang vierzig, kann sich nicht für die Ehe erwärmen und sucht jedes Abenteuer. Und genau das bringt beide in mächtige Schwierigkeiten...

Meine Bewertung:

Ich fand das Buch von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam. Mags, die Erzählerin der Geschichte, ist mir sehr sympathisch, genau wie ihr Ehemann Bill. Das Gruftie-Mädchen und der Punk sind wirklich eine sehr außergewöhnliche Mischung und auch nach vielen Jahren knistert es noch ordentlich zwischen den beiden.

Julie kommt nicht ganz so nett rüber, ist halt eher eine Zicke, die mit dem Kopf durch die Wand will. Auf Grund ihrer Kindheitserfahrung hält sie nichts von Ehe und Liebe – sie sucht das Vergnügen. Als ihr langjähriger Freund Gary sie heiraten will, führt das natürlich zur Katastrophe, denn Julie hat nur noch einen Gedanken: Weg von ihm. Dass sie dann auch noch dem viel jüngeren und knackigen Jay begegnet ist für sie ein toller Zufall, eine Chance, die sie gerne ergreift. Und Mags verstrickt sich in einem Gewirr aus Lügen gegenüber Gary und auch Bill – und gleichzeitig muss sie sich auch noch um ihren Sohn und seine magersüchtige Freundin kümmern. Alles nicht so einfach.

Es ist das zweite Buch, das ich von Sharon Owens gelesen habe, und ich bin wieder sehr begeistert. Ich bin sicher, da waren noch ein oder zwei Bücher in meinem Regal versteckt...ich werde sie finden, ganz sicher!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Gruß und gute Nacht!
Deborah


52 Pics of a year - Thema 27: Handgemacht

Mit reichlich Verspätung sowohl fürs Fotoprojekt als auch für die Gewinnerin des Wanderkuchens...

Hier nun mein Bild für die KW 10, die ja auch schon wieder etwas länger rum ist.

Liebe Steffi, hoffentlich schmeckt der Kuchen genauso gut wie er gerochen und ausgesehen hat. Und vor allen Dingen hoffe ich, dass er heute schon angekommen ist. Bitte nicht böse sein, dass es so lange gedauert hat. :-)


Liebe Grüße und einen guten Appetit!

Deborah

Ps: Die Bake-Box ist toll zum Backen!

François Loeb – Lea und Siegfried


Die Geschichte einer Liebe, die nicht sein durfte und doch denkbar war.

Heute möchte ich euch eine ganz andere Art von Liebesgeschichte vorstellen...Lea und Siegfried, ein jüdisches Mädchen und ein deutscher Junge verlieben sich zu einer Zeit, in der eine solche Liebe so gut wie keine Chance hatte.



Der Inhalt aus meiner Sicht:

Die Geschichte spielt in der deutschen Kleinstadt S. in den 30er Jahren, der Zeit des Nationalsozialismus. Lea ist eine fleißige Schülerin, die von ihrem Biologie-Lehrer Zauss immer häufiger gequält und gedemütigt wird, weil sie Jüdin ist. Das Einzige, was Lea noch Halt gibt, ist ihre geheime Liebe zu Siegfried, der alles tut, um Lea von ihren Sorgen abzulenken. Doch lange bleibt dieses Glück nicht verborgen, die An- und Übergriffe gegen jüdische Mitbürger werden immer grausamer. Lea ist verzweifelt und sieht keinen Ausweg außer sich zu verstecken. Siegfried hingegen setzt sich für Lea und ihre Mutter ein und bringt sich dadurch selbst in die Schusslinie.

Meine Bewertung:

Eine dramatische Geschichte, die einen nachdenklich hinterlässt, und gleichzeitig eine wunderschöne, zarte Liebesgeschichte. Man erlebt mit, wie die fleißige Schülerin Lea immer mehr ins Abseits gedrängt und ausgegrenzt wird. Ihr einziger Fehler: Sie ist Jüdin – und dazu noch blond. Zunächst machen sich die Schüler noch lustig über Lehrer Zauss' Schmarotzer-Lehre, dann macht man sich über Lea lustig. Steter Tropfen höhlt den Stein... da Zauss schon bald von vielen als die neue Kraft in der Kleinstadt angesehen wird, ducken sie vor ihm und übersehen die Dinge, die in ihrer Stadt geschehen – oder, was noch schlimmer ist: Unterstützen sie. Lea erduldet Tag für Tag Demütigungen, immer in großer Angst vor dem wachsenenden Wahnsinn des Lehrer Zauss. Das einzige, was ihre Tage erträglich macht, ist die Zeit mit Siegfried. Er lässt sich weder einschüchtern noch wird er zum Fähnchen im Wind. Siegfried liebt Lea und steht zu ihr. Auch wenn er wenig Möglichkeiten hat, macht er ihr doch das Leben so angenehm wie möglich und stattet einen ungenutzten Bergwerksschacht wie eine kleine Wohnung aus. Er wird zu Siegfrieds und Leas Zuflucht, ihr eigenes, kleines Paradies. Doch leider können sie sich nicht ewig dort verstecken.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie zeigt, wie es dazu kommen konnte, dass sich eine abstruse Weltanschauung verbreiten konnte und letztendlich in einem Massenmord endete. Man begreift, dass zu Anfang eigentlich keiner etwas gegen Lea oder ihre Mutter oder andere jüdische Mitbewohner hat. Zumindest nicht mehr, als gegen andere Nachbarn. Doch der Lehrer Zauss und einige treue Anhänger krempeln alles um. Aus Angst und auch aus Neugier entwickelt sich ein Strudel, dem sich die wenigsten entziehen können. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung bildet einen Widerstand. Die meisten schauen weg oder machen aktiv mit. Neid und Missgunst werden geschürt.

„Lea und Siegfried“ hat mich für knapp 130 Seiten relativ viel Zeit gekostet. Es ist kein Buch, dass man eben mal so weg liest. Ich muss ehrlicherweise aber auch sagen, dass mir die Geschichte der beiden an sich gefällt beziehungsweise ich unbedingt wissen wollte, was aus Lea und Siegfried wird. Was mir nicht gefallen hat, waren die Unterbrechungen durch diese Verse zur Legende von Salesi Bloch – der in ein Loch gefallen war und versuchte, aus Kieselsteinen eine Treppe zu bauen. Letztendlich wurde er gefunden und gerettet. Es geht hier um Hoffnung, darum, dass ein einzelner Kieselstein auch Teil eines großen Ganzen ist. Aber dennoch waren für mich die eingebundenen Gedichte und Verse störend und ablenkend.

Eine andere Sache, die mich anfangs sehr ablenkte: Das Buch ist ohne „ß“ geschrieben. Was nicht weiter verwundert, denn François Loeb ist Schweizer. Dennoch stört es mich ungemein beim Lesen. Die Sprache des Buches passt – so denke ich zumindest – sehr gut in die Zeit, in der es handelt. Sie wirkt zumindest sehr unmodern und hat etwas von Schullektüre.

Im Großen und Ganzen war es eine Abwechslung mal keine seichte Literatur zu lesen und die Verarbeitung eines so schwierigen Themas anzugehen. Ich tat mich zwar teilweise etwas schwer, bin aber dennoch sehr froh, es gelesen zu haben. „Lea und Siegfried“ ist eine Geschichte, die Spuren hinterlässt. Ich habe mit Lea gelitten und geweint, wurde mit Siegfried wütend und hatte Hoffnung wie Salesi Bloch.

Vielleicht habt ihr ja Lust, auch einmal ein Buch abseits der üblichen Unterhaltungs- und Massenliteratur zu lesen?

Ich bedanke mich herzlich bei BUCHCONTACT für das Leseexemplar!

Weitere Informationen zum Buch, eine Leseprobe und Bestellmöglichkeit gibt es bei Allitera.

Ein schönes Wochenende!
Deborah

Sonntag, 3. März 2013

52 Pics of a year - Thema 17: richtig süß

Eins habe ich noch, dann bin ich wieder auf dem Laufenden. :-)

Mein Bild für die Kalenderwoche 9. Ist er nicht süß, der kleine Otter? Frisch gebadet...


Das war's aber jetzt für heute. Gute Nacht!

Deborah

52 Pics of a year - Thema 48: Bodenblick

Und schon kommt noch ein Bild für die Kalenderwoche 8. Leider nicht ganz scharf, aber das Model war klitzeklein, auf Speed und wurde durch eine Scheibe in großer Entfernung fotografiert. Ja, es lohnt sich im Zoo auch mal einen Blick auf den Boden der Gehege zu werfen. In den ungefährlichen (weil von Pflanzenfressern bewohnt) ziehen gerne auch mal kleine Mitbewohner ein. Und die sind einfach süß, ich hätte den Wusels stundenlang zuschauen können.




Schönen Sonntag!
Deborah

52 pics of a year - Thema 29: animalisch

So langsam wird es peinlich, bin ja schon fast drei Wochen im Verzug. Sorry...irgendwie klappt es in den letzten Wochen nicht so mit der Pünktlichkeit.

Heute also wieder ein paar neue Fotos. Zunächst mal seeeehr nachträglich für die Kalenderwoche zum Thema "animalisch". 


Auge in Auge mit dem Schneeleopard fühlt man sich schon ein bisschen mulmig. Vielleicht denkt sie/er ja: "Hmm, leckeres, saftiges Abendessen".

Und weil es so lange gedauert hat, gibt es noch eine Miezekatze, sehr elegant, oder?


Gruß
Deborah

Caroline L. Jensen – Frau Bengtsson geht zum Teufel

Ein Buch, das schwer zu beschreiben ist...



Der Inhalt aus meiner Sicht:

Frau Bengtsson stirbt an einem Dienstag, einem völlig normalen Tag, an dem sie sich ein ausgiebiges Bad mit Unterwassermassage gönnt. Dumm nur, dass die Wanne aus China stammt und einen verhängnisvollen Konstruktionsfehler hat, der Frau Bengtsson leider das Leben kostet, da sie ihre eigenen Haare unter Wasser halten. Und so ertrinkt sie. Gott sieht dabei zu und beschließt einfach, dass Frau Bengtsson noch nicht sterben soll. Er dreht einfach ein bisschen die Zeit zurück und Frau Bengtsson lebt. Auf Grund dieses Ereignisses – denn Frau Bengtsson erinnert sich an ihren Tod – empfindet sie zunächst Dankbarkeit. Sie beginnt an Gott zu glauben und liest die Bibel. Nachdem sich Gott ihr anscheinend nicht mehr offenbart, weicht die anfängliche Dankbarkeit einer unglaubliche Wut wegen Gottes Willkür. Und damit wird sie für den Teufel mehr als interessant. Er beschließt, die schüchterne Theologiestudentin Rakel als Instrument zu benutzen, Frau Bengtsson auf seinen Weg zu bringen.

Meine Bewertung:

Nach der Leseprobe hatte ich den Eindruck, dass es sich um ein lustiges Buch handelt, der Anfang ist es auch eindeutig. Doch irgendwann empfand ich das nicht mehr so, die Diskussionen zwischen Frau Bengtsson und Rakel-Teufel wurden mit der Zeit ziemlich zäh. Noch eines direkt vorweg: Wenn jemand halbwegs gläubig ist, kann er dieses Buch auch durchaus verletzend empfinden – auch wenn klar ist, dass es eine Satire ist.

Nachdem Frau Bengtsson beim Lesen der Bibel erkennt, dass Gott zwar den Menschen ihren eigenen Willen lässt, aber letztendlich doch selbst entscheidet, wie deren Geschichte endet, wird sie zornig. Sie fordert Gott heraus, er soll sich mit ihr treffen und das alles erklären. Dumm nur, dass sie die Zeichen nicht erkennt und denkt, er will gar nicht mit ihr reden. Der Teufel beobachtet das Ganze mit Wohlgefallen und macht es sich in Rakels Körper gemütlich. Rakel ist eine schüchterne graue Maus, die sich unter dem Einfluss des Wanderers natürlich in einen Vamp verwandelt. Rakel-Teufel trifft sich von nun an häufig mit Frau Bengtsson um sie in ihrem Vorhaben zu bestärken, Gott zu besiegen und nach ihrem Ableben zur Hölle zu fahren. Schließlich beschließt sie, die zehn Gebote zu brechen beziehungsweise ihre eigenen Gebote aufzustellen. Ihr Bemühen, alle Gebote zu brechen ist schon fast wieder komisch. Gott beobachtet auch das und amüsiert sich insgeheim.

Frau Bengtsson hatte auf einer Reise nach Ägypten auch das Gefühl, schon einmal gelebt zu haben. Im Museum erkennt sie ihren früheren Gatten Ramses II und denkt, sie ist die wiedergeborene Nofretete. Daher findet sie es passend, als zweite Göttin Bastet anzubeten. Ich bin mir nun nicht sicher, ob es an Frau Bengtssons Halbwissen liegt oder an der Autorin – aber Ramses II und Nofretete haben nun so gar nichts miteinander zu tun. Wie auch immer.

Herr Bengtsson und Beggo, der Postbote, sind die armen Leidtragenden in der Geschichte. Frau Bengtsson schafft es, beide verrückt zu machen. Obwohl Herr Bengtsson sich eigentlich durch wenig erschüttern lässt – so lange zu Hause alles geordnet läuft, er sein Essen und etwas Zuwendung bekommt. Aber Beggo ist hoffnungslos verliebt in Frau Bengtsson – die wild entschlossen ist, auch ihre Ehe zu brechen – obwohl sie ihren Mann liebt...

Noch etwas zur Gestaltung: Das Cover gefällt mir sehr gut, insbesondere der teuflische Kanarienvogel (das arme Ding...). Deshalb ist mir das Buch auch aufgefallen. Der Einband ist super, würde ich mir auch für andere Taschenbücher wünschen. Durch die Falz vorne und hinten steht der Deckel nach dem Lesen nicht ab, außerdem ist der Karton recht stabil, auch die abgerundeten Ecken sind toll, denn sie sind bei weitem nicht so anfällig für Knicke.

Insgesamt bin ich unentschlossen, was ich jetzt von dem Buch halten soll. Ein zweites Mal werde ich es auf jeden Fall nicht lesen, auch wenn ich an einigen Stellen laut lachen musste. Wenn ich denn Sterne vergeben würde, würde ich „Frau Bengtsson geht zum Teufel“ vermutlich 3 Sterne zuordnen – denn wirklich begeistern konnte es mich nicht. An manchen Stellen fiel mir das Weiterlesen auch echt schwer. Schade, denn der Anfang gefiel mir wirklich gut.

Vielleicht habt ihr ja mehr Freude an dem Buch. Würde mich über Rückmeldungen freuen.

Für das Leseexemplar bedanke ich mich bei Vorablesen und Droemer Knaur! Infos, Bestellmöglichkeit und Video gibt es direkt auf der Seite von Droemer Knaur.

Gruß
Deborah