Dienstag, 16. Juni 2009

Und wieder eines fertig: Mac Tiger



Ein wunderschönes Buch von Andrea Schacht. Hier der Inhalt dazu:



Das Buch hat mich - wie alle anderen Andrea Schacht Bücher zuvor - gefesselt. Habe das Buch sehr schnell gelesen. Schade, dass es schon zu Ende ist.

Es ist das erste Katzen-Buch, dass ich von Andrea Schacht gelesen habe. Bisher kannte ich die 5 Bände um die Begine Almut, die Ring-Trilogie und Rheines Gold. Ich lese ihre Bücher so gerne, weil sie flüssig geschrieben und dabei stets spannend und unterhaltsam sind.

Die Geschichte des Schlossgespenstes Mac Tiger verbindet eine tragische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1744 mit der Gegenwart. Mac Tiger wurde während dieser Clan-Fehde auf Drumnadruid Castle dahingemeuchelt und spukt seitdem in dem Schloss. Irgendwie hat er den Anschluss verpasst und kommt einfach nicht in den Katzenhimmel.

In der Gegenwart treffen einige Personen in dem nunmehr zum Schlosshotel umgebauten Castle aufeinander, deren Geschichte sowohl in der alten, als auch in der neuen Zeit miteinander verwoben ist. Mac Tiger ist verwirrt darüber, dass ihn die junge Margita sieht und auch anspricht. Er spukt was das Zeug hält und kann ihr doch keine Angst einjagen. Mehr Erfolg mit seinem Spuk hat er bei Ken Mackey, dem er seine Arbeit im Urlaub nicht eben erleichtert.

Irgendwann lichtet sich auch der dichteste Hochland-Nebel und es wird klar, welche Verbindung zwischen den Hauptakteuren Margita, Ken, Arthur und Henrietta in der neuen Zeit und Margaret MacIan und Alasdair MacLeod in der früheren Zeit besteht. Dazwischen hat Margita häufig Visionen aus der Vergangenheit.

Das Buch ist schön erzählt, teils aus der Perspektive Mac Tigers, teils aus Margitas Sicht. Margitas Visionen oder das Nacherleben der alten Zeit erinnerte mich ein bisschen an ein Buch von Susanna Kearsley, das ich auch sehr schön fand ("Mariana"). Ich kann Mac Tiger sehr empfehlen, wie alle anderen Andrea Schacht Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Andrea Schacht schreibt auch wunderbare mittelalterliche Köln-Romane. Wer mehr über die Autorin und ihre Werke wissen möchte, findet auf ihrer Internetseite weitere Informationen.

Viel Spaß beim Schmökern!

Samstag, 13. Juni 2009

Gerade fertig gelesen:





Sebastian Glubrecht - Na servus!

Klappentext:

"Bayern lieben - auch wenn's weh tut. Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner passieren kann: kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepäck: Vorurteile. Und alle berechtigt.

Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch Hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern - und wohnt im selben Haus..."

Ich habe es gelesen und finde es toll. Es ist kurzweilig und locker geschrieben. Beim Lesen der bayerischen Teile habe ich mich teilweise etwas schwer getan, aber ich denke, für Herrn Glubrecht war es noch schwerer, dies zu schreiben. Habe jedenfalls bis zum Schluss mit dem "Waschtl" mitgefiebert, dass er seine Roni letztendlich doch noch erobert.

Sehr zu empfehlen für Leute, die Bücher von Jan Weiler (Maria, ihm schmeckt's nicht, Antonio im Wunderland) und Stephen Clarke (Ein Engländer in Paris) und anderer Autoren, die das aufeinander Prallen verschiedener Kulturen und Lebensarten beschreiben. Wenn ihr mir hier noch andere Bücher empfehlen könnt, jederzeit gerne!

Ich interessiere mich für Geschichten dieser Art, denn auch ich habe meine Heimat verlassen und bin ins Rheinland gezogen. Nur bei mir ist es noch ein bisschen anders: Ich komme aus einer kleineren Stadt im Südwesten, in der Dialekt gesprochen wird, und bin trotz aller Warnungen in die Umgebung von Köln gezogen. Klar, dass ich hier immer belächelt werde, weil mein Dialekt nicht ganz zu beseitigen ist. Mal ehrlich, will ich auch gar nicht! Gibt es eigentlich schon ein Buch in der Richtung? Ein Baden-Württemberger im Rheinland???

Vielen lieben Dank an eine sehr liebe Tauschpartnerin, die mir dieses Buch schenkte. Ein tolles Buch um die "Hibbel-Zeit" zu überbrücken!